Der Ortsverbandsvorsitzende hat das Wort

 

Januar 2015                                                                                                                       bearbeitet am 12. April 2015


Jetzt beginnt wieder ein neues Jahr mit vielen Möglichkeiten, die unser Hobby einzigartig machen. Hier einige persönliche Gedanken.
Ein grosser Prozentsatz von uns Funkamateuren sind im mittleren und hohen Alter. Aus dieser Perspektive sieht der Amateurfunk richtig düster aus. Aber gegen all dieses kann man feststellen, dass noch nie so viele Sender aktiv betrieben werden.
Amateurfunk verfügt über Technologien, die sich enorm in den letzten Jahren entwickelt haben. Die Kombination von Amateurfunk und Computertechnik eröffnet uns neue Möglichkeiten. Es liegt an uns zu zeigen, was wir aus unseren Fähigkeiten als Funkamateur machen können. Nur wir haben das Recht selbstgebaute Sender- und Funkanlagen zu betreiben. Und das werden wir dieses Jahr auch tun.

So wurde am 10.04.2015 ein Infoabend mit benachbarten Ortsverbänden  veranstaltet, auf dem wir einen SDR-stand alone QRP-Transceiver vorgestellt haben. Modernste Technologie (SMD-Teile, selbstprogrammierter Microcontroller u.v.m.) selbst gebaut - sowas ist in dieser Form nicht "aus dem Regal zu kaufen".... Wir werden mehrere mchf SDR-Tranceiver von M0NKA nachbauen, wobei wir dabei jeden, auch nicht-I40-Mitglieder, herzlich in diesem Projektteam willkommen heissen. Dieses Gerät werden wir dann auch bei spontanen portablen Aktivitäten betreiben.

Was sind die Argumente für Amateurfunk? Wir haben viele junge Menschen mit guter Allgemeinbildung und umfangreicher Erfahrung in neuen Technologien. Die Digitalisierung erhöht die Chancen den Amateurfunk interessanter zu machen. Im Gegensatz zu facebook und twitter entstehen bei unserem Hobby wirkliche Freundschaften, und das auch weltweit.
D-star, Echolink und SDR sind da moderne Techniken, die sich in letzter Zeit immer weiter perfektioniert haben. Über das Internet bedienbare Stationen und Empfänger, an denen man z.B. die Ausbreitungsbedingungen sehr gut erkennen kann, werden immer hilfreicher. Nicht jeder hat die Möglichkeit, riesige Antennensysteme aufzubauen. Gerade diese Techniken erlauben auch mit kleinem Geldbeutel, aktiv am Amateurfunkdienst teilzunehmen.
Bei der Entwicklung für den Amateurfunk ist es entscheidend, dass wir Jugendliche ermutigen und unterstützen eine Amateurfunkgenehmigung zu erlangen. Die Vergangenheit hat bereits gezeigt, dass Jugendliche, die sich für technische Freizeitaktivitäten engagieren, oft auch Interesse an technischen Studien bzw. technischen Berufen haben.
All dieses benötigt natürlich Zeit, die jeder für sich selbst bereit sein muss für unser Hobby zu opfern. Aber der Amateurfunk braucht nunmal aktive Funkamateure.

Ermutigen möchte Euch ich auch an den Distriktwettbewerben, wenn auch nur kurzzeitig, teilzunehmen. Schon ein paar QSO´s und das eingereichte Log sichern uns eine gute Platzierung bei der Distriktmeisterschaft.

Am Pfingstmontag, auf unserem Fieldday an der Labbusmühle, wird der OV-Sulingen zum Jubiläum des DARC die Sonderstation "DK65DARC" vertreten und auf allen Kurzwellenbändern Sendebetrieb machen.

Für aktive Kommunikation besteht auch die Möglichkeit über das I40-Forum mit Gleichgesinnten in Kontakt zu kommen und über Selbstbauprojekte, Termine und Funkaktivitäten aller Art zu berichten. Hier wird besonders der Austausch mit anderen Funkamateuren und Technikinteressierten angesprochen

Jetzt beginnt wieder ein neues Jahr mit vielen Möglichkeiten und Aktivitäten in unserem Ortsverband. Für das Jahr 2015 werden wir uns wieder mit bestem know how auf allen Amateurfunkbändern und in der Öffentlichkeit beim diesjährigen Mühlentag unsere Technik präsentieren.

Wir bleiben in Kontakt - Amateurfunk verbindet !

Andreas Schrader, DL1PQ, OVV