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Diskussions- und Newsboard des DARC-Ortsverbandes I40  |  allgemeine Kategorie  |  OVI40 SDR Projekt (English AND German discussions around OVI40 SDR project) (Moderators: DF8OE, DL1PQ)  |  Topic: Heißluftstation <- zurück vorwärts ->
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   Author  Topic: Heißluftstation  (Read 13987 times)
DF8OE
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Heißluftstation
« on: 14. January 2018, 18:01:07 »

Ich empfehle Dir wirklich: schaff Dir eine Heißluftstation an.

Glaub mir: auf Dauer hast Du dadurch so eine Ersparnis an Mühe und Zeit - das ist der Preis für die Station allemal wert.

auf der RF-Platine bzw . deren Modulen kommen recht viele Bausteine mit engem Rastermaß zum Einsatz. Der Schaltermischer von Potaoe zum Beispiel. Oder der SI5351A (den gibt es gleich zweimal). Einen TCXO gibt es auch. Also viel Potential für eventuelle Nacharbeiten durch eine solche Station.

Und ich denke, ich verpsreche nicht zuviel, wenn ich prognostiziere, dass sich in Sachen OVI40 in Zukunft noch so manches verbessern wird, was mit einer solchen Station dann Kinderkram ist - mit einem normalen Lötkolben dagegen unlösbar.

vy 73
Andreas
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db9mat
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Re:Heißluftstation
« Reply #1 on: 14. January 2018, 18:14:50 »

Bei Heißluftstationen kann ich aber arg dazu raten, nicht unbedingt die 30€ Aoyue-Teile zu nehmen sondern lieber nen Monat mehr zu sparen und die Quick 861DW für etwa 250-270 Euro zu nehmen. Beispielsweise hier:

https://multi-com.eu/,details,id_pr,21842,key,quick-861dw-esd-soldering-station-hot-air-1kw-120l-min,smenu,service_tools.html

Edit bei Mod:  Link gefixt
Hinweis:  bei langen Links besser die URL Funktion benutzen -> der kleine Globus, zweite von Links von den YABBC Tags
« Last Edit: 14. January 2018, 18:57:54 by DL8EBD » Logged
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Re:Heißluftstation
« Reply #2 on: 14. January 2018, 18:19:29 »

Natürlich gilt auch hier "you get what you pay for".

Aber ich möchte konstatieren:

Der Unterschied von "keine Heißluftstation" zu "irgendeiner Heißluftstation" z.B. Aoyue) ist gigantisch.

Dagegen ist der Schritt von einer billigen zu einer hochwertigen "nur" groß.

Klar sind die teureren besser - keine Frage.

vy 73
Andreas
« Last Edit: 14. January 2018, 18:19:56 by DF8OE » Logged

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Michael_K
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Re:Heißluftstation
« Reply #3 on: 14. January 2018, 18:47:18 »

ich habe eine für knapp unter 50EUR von eBay.
Wichtig sind aus meiner Sicht die verschiedenen Düsen und/oder Aufsätze um vielpolige IC's sicher auszulöten.
Habe mir 2 Stück für LQFP100 und LQFP144 dazu gekauft (ca. 30EUR); die haben sich bisher bestens bewährt.
vy 73 aus Erfurt
Michael_K
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Re:Heißluftstation
« Reply #4 on: 14. January 2018, 19:05:55 »

Was ist von diesem Teil zu halten ?

https://www.pollin.de/p/heissluft-loetstation-mit-lcd-zd-939l-4-wechselduesen-840167



73 de Ronald
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DF8OE
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Re:Heißluftstation
« Reply #5 on: 14. January 2018, 19:10:02 »

Hallo Ronald,

habe ich selbst (ich besitze viele verschiedene Stationen).

Volle Kaufempfehlung.

Meine allererste habe ich mit 1999 gekauft - war von "Leister" und hat incl. aller Düsen 1500 DM gekostet. Lacht nicht: das ist die, die ich nach wie vor am häufigsten benutze (der mensch ist ein Gewohnheitstier).

vy 73
Andreas
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peter_77
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Re:Heißluftstation
« Reply #6 on: 14. January 2018, 20:25:40 »

Ich habe die hier:
https://www.amazon.de/ZJchao-Heißluftstation-Lötstation-LED-Anzeige-100°C-450°C/dp/B01LW2PEIN/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1515961450&sr=8-1&keywords=heissluftstation
Hab damit schon STMs und alles andere an "Vielbeinern" aus- und wieder eingelötet.
Für den kleinen SMD Gelegenheitslöter reicht die allemal.
« Last Edit: 14. January 2018, 20:26:15 by peter_77 » Logged
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Re:Heißluftstation
« Reply #7 on: 14. January 2018, 22:52:46 »

Das Löten ist sehr einfach und schnell.
Alles sofort.
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DO9AH
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Re:Heißluftstation
« Reply #8 on: 15. January 2018, 18:11:08 »

Allen vielen Dank für die Hinweise.
Etwas fehlt mir aber noch: Wie arbeite ich damit?
Welche Temperatur ist die beste?
Was kann man tun, um nicht die danebenliegenden Bauteile zu schädigen oder wegzublasen?
Apropos blasen, wie ist den die Geschwindigkeit des Luftstroms? Ist das einstellbar, mit einem Fön vergleichbar?
Wie lange kann ich draufhalten?
Evtl. kann man mit Lötpaste arbeiten. Ich hatte mir eine Spritze  von Edsyn, CR 44 gekauft. Habe sie aber nach dem ersten Versuch wieder beiseite gelegt, weil ich viele kleine Lötkügelchen produziert hatte (mit einer normalen Lötstation).

Vielen Dank im Voraus für sachdienliche Hinweise 
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vy 73, Andreas
SP3OSJ
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Re:Heißluftstation
« Reply #9 on: 15. January 2018, 20:50:52 »

Die besten Effekte:
1) Die größte Düse (um das Blasen anderer Elemente zu verhindern)
2) Die kleinste Luft
3) Temperatur von 340 Grad Celsius

Sie haben vielleicht kein Oszilloskop, aber Sie müssen heiße Luft haben!!!
« Last Edit: 15. January 2018, 20:53:13 by SP3OSJ » Logged
DO9AH
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Re:Heißluftstation
« Reply #10 on: 24. January 2018, 19:47:33 »

Hallo zusammen,
ich habe gestern die Heißluftstation bekommen. Ist die ZD-939L, für die Andreas eine Kaufempfehlung gegeben hat. Mit unter 100 € ist die preislich auch noch im Rahmen dessen, was mir nicht sehr weh tut. Hab gestern gleich mal an ein paar ausgeschlachteten Platinen geübt. Bei 340 Grad hat sich erst mal gar nichts getan. Naja, dann mal mutig auf 400 Grad erhöht. Die Platinen sind ja eh Edelschrott. Damit hat dann geklappt. Liegt wohl an dem bleifreien Lot, was die Industrie verwendet.
Ich habe dann aber wieder auf 340 Grad zurückgeschaltet und versucht, den TCXO auszulöten. Natürlich vorher sorgfältig alles andere mit Kreppband abgedeckt.
Und siehe da, der war in nullkommanix runter.
Und dann die Überraschung! An Pin 4 eine kalte Lötstelle zum C95. Daher auch die seltsamen Messwerte an der Stelle. Dort war ja vorher ein Spannungsabfall von ca. 50%.
Ich habe dann heute den TCXO wieder eingelötet. Vorsichtig etwas Lötzinn auf die Pads und auch auf die 4 Kontakte des IC5. Dann viel Fluxi auf die Platine, den IC mit der Pinzette platziert, festgehalten und ein paar Sekunden mit der vorgeheizten Heiluftstation bearbeitet. Immer schön kreisend, ich hatte etwas Angst, den IC kaputt zu braten.
Die Lötstellen sahen unter der Lupe gut aus.

Dann der wirklich spannende Moment. 5V mit 500 mA angeschlossen und das ganze angeschaltet. Der Strom stieg jetzt nur noch auf 230 mA.
Und siehe da ...
 2018-01-24_19.33.18.jpg
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vy 73, Andreas
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Re:Heißluftstation
« Reply #11 on: 24. January 2018, 19:58:40 »

Das war mal ein echtes Erfolgserlebnis, das zum Weitermachen ermutigt.
Bloß die Abkleberei mit dem Krepp hat eine kleine Sauerei rund um die Lötstelle hinterlassen. Der Klebstoff ist geschmolzen.
Womit deckt ihr die Umgebung ab?

Ich habe die Idee, meine Arbeitsplatz mit den vorhandenen Werkzeugen in Text und Bild vorzustellen. Sehr gute Hilfe leisten mir außer der neuen Heißluftstation ein selbst festhaltende Pinzette, ein Taschenmikroskop, eine Leselupe und andere Dinge. Das soll natürlich keine Werbung für bestimmte Marken werden, nur für nützliches Werkzeug an sich.
Vielleicht hilft das anderen Nichtelektronikern (so, wi ich einer bin) etwas weiter.
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vy 73, Andreas
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Re:Heißluftstation
« Reply #12 on: 25. January 2018, 07:53:45 »

Ich decke überhaupt nicht mehr ab (ich löte aber auch schon seit 20 Jahren mit Heißluft). Es ist eine reine Übungssache. "Kaputtgelötet" habe ich nur ganz am Anfang mal was, später sind nur noch ab und zu kleiner Teile weggeflogen, seit 10 Jahren kann ich mich an keine Panne mehr erinnern.

Die Temperatur, die angezeigt wird, ist nicht zwingend korrekt. Und die Temperatur hängt von vielen Faktoren ab:

  • verwendetes Zinn
  • Größe des zu lötenden Bauteils
  • wieviel Wärmeableitung (Masseflächen) ist vorhanden
  • ist die Station "gut vorgeheizt"

Außer einer hitzresisteten, nichtmagnetischen, lötzinnabweisenden Pinzette ist das wichtigste Hilfsmittel die Schwerkraft.

Um so etwas wie den TCXO auszulöten greife ich ihn mit der Pinzette und hebe die ganze Platine über den TCXO ein paar Millimeter an. Dann richte ich Heißluft darauf. Wenn das Zinn geschmolzen ist fällt die Platine auf den Tisch (wenn man ganz müde ist kann man das als "Löten fertig Wecker" benutzen).

Wichtig ist üben, üben, üben.

vy 73
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Re:Heißluftstation
« Reply #13 on: 25. January 2018, 16:27:54 »

Quote:
Natürlich vorher sorgfältig alles andere mit Kreppband abgedeckt.
Kreppband ist aber mutig. Normal fackelt das ab bei 340 Grad.
Hier sollte man immer Alu Folie nehmen. Ich mache mir immer so ein "OP Tuch" wie es in der Chirurgie gemacht wird und schneide da mit der Schere ein Loch rein was nur das Bauteil freigibt.
Alu schützt die Platine und auch die umliegenden Teile erheblich besser und...brennt nicht. Wenigstens nicht bei 340 Grad 
« Last Edit: 25. January 2018, 16:28:28 by peter_77 » Logged
db9mat
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Re:Heißluftstation
« Reply #14 on: 27. January 2018, 09:56:01 »

Und ansonsten Kapton-Band nehmen! Hitzebeständig, lässt sich auch danach noch ordentlich lösen und man ist relativ sicher, dass nix wegfliegt
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